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Rubrik

Gesellschaft der Vielen

Polizeipräsenz am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg
Anti-/Rassismus

Von organisierter Vernachlässigung zu gesellschaftlicher Verfügung

Von Simin Jawabreh

Staatliche Abwesenheit und staatliche Kontrolle werden in vielen Stadteilen als zwei Seiten einer Medaille erlebt. Betroffen sind vor allem Bevölkerungsgruppen, die als überschüssig behandelt werden. Wo können antirassistische und feministische Politiken ansetzen, um migrantische Selbstorganisierung zu stärken und Gegenmacht zu organisieren?

Von Simin Jawabreh
Faschisierung

Lange Frist und kurze Zündschnur

Die Rede vom Faschismus markiert eine neue Dringlichkeit – und bringt die Linke in ein strategisches Dilemma. Anmerkungen zur Debatte um einen intersektionalen Antifaschismus

Von Benjamin Opratko
Welchen Antifaschismus braucht es jetzt?

Der Widerstand wächst: MAGA von der Macht verdrängen

Mit seinem bahnbrechenden Wahlkampf hat Zohran Mamdani im Rennen um das Bürgermeisteramt in New York City einen klaren Sieg errungen. Das – wie auch die Proteste gegen die Einsätze von ICE und National garde in den USA – zeigen, wie der Widerstand erfolgreich sein kann

Von Max Elbaum
Demonstration gegen die rassistischen Verhaftungs- und Abschiebemaßnahmen der US-Regierung, 19. April 2025 in Washington, D.C.
Anti-/Rassismus

Schwarze Kritik des Faschismus

Faschismus ist kein Ausnahmezustand, sondern Teil der Geschichte des Kapitalismus. Schwarze radikale und antikoloniale Theoretiker*innen zeigen, dass koloniale Gewalt, Rassismus und Imperialismus die Grundlagen faschistischer Herrschaft bilden

Von Vanessa E. Thompson
Kraftstoffherstellung aus Plastikabfällen, Gaza-Stadt, 13. November 2025
Krieg und Frieden

Antizyklische Zuversicht

Die Waffenruhe in Gaza ist nicht zuletzt ein Verdienst der internationalen Palästina-Solidarität. Trumps Intervention war auch eine Reaktion auf die weltweiten Proteste und die Kritik an Israel. Doch der Frieden ist fragil und es ist weiterhin unklar, wie eine würdige Perspektive für die Palästinenser*innen aussehen kann 

Von Charlotte Wiedemann

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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