Militarisierung

Die Militärindustrie am All-you-can-eat-Buffet

Veröffentlicht am 19. Mai 2026

Der Tisch für die Rüstungsindustrie ist reich gedeckt. Seit dem unter der Ampelkoalition verabschiedeten Bundeswehr-Sondervermögen, der selektiven Aufhebung der Schuldenbremse und dem Freibrief von Friedrich Merz (»Whatever it takes«) gibt es in deren Vorstandsetagen vor Freude kein Halten mehr. Das Versprechen, dass nach 2027 der Militärhaushalt (und vor allem sein investiver Teil) nicht schrumpfen, sondern weiter anwachsen soll, hat auch die letzten Sorgen bei den Konzernbossen beseitigt, die »Zeitenwende« sei vielleicht nur ein Strohfeuer, das durch die Auftragsbücher der Waffenproduzenten huscht. Mehr noch: Durch die dauerhafte Aufweichung bestimmter – bisher als restriktiv und behindernd eingestufter – Vorgaben bei Rüstungsexporten und im Wettbewerbsrecht bis hin zu Erleichterungen in der Erlangung von Krediten verbessern sich die Startbedingungen für neue Projekte und zukünftige internationale Geschäfte. Vorhalteprämien, also Vergütungen für nichts anderes als die Bereitstellung von Kapazitäten in der Rüstungsproduktion, und die wenig beachtete Crux, dass nicht wenige der angestoßenen Projekte finanzielle Auswirkungen auf Jahrzehnte haben werden, vergolden die Vision. Die Aktionäre sind begeistert und schichten ihr Kapital um, womit anderen Wirtschaftsbereichen die finanziellen Spielräume entzogen werden.

Strukturwandel der Rüstungsindustrie nach Ende des Kalten Krieges

Bei all dem bleibt natürlich die Frage, wer die unmittelbaren Profiteure der Aufrüstung in Deutschland sind und wie der Wille zur Rüstung diese verändert und formt. Die Entwicklung der deutschen Rüstungsindustrie seit ihren Hochzeiten in den 1970er- und 1980er-Jahren ist eigentlich die Geschichte eines schleichenden Bedeutungsverlusts. Deutlich wird dies beispielsweise an der Zahl der in der Rüstungsindustrie Beschäftigten: In Westdeutschland sank sie von rund 400 000 in den 1980er-Jahren auf unter 100 000 in den 2000er-Jahren. Der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft errechnete 2022 für die engere Rüstungsindustrie eine Beschäftigtenzahl von 55 534 und einen Umsatz von rund 11 Milliarden Euro. Statt der großen Rüstungsschmieden, wo nach gängigen Vorstellungen Panzer am Fließband produziert werden, gibt es in Deutschland sehr viele oft nur kleine Manufakturen, die Schwierigkeiten haben, auf größere Stückzahlen zu kommen. Das Ende des Ost-West-Konflikts Ende der 1980er-Jahre hatte einen Strukturwandel ausgelöst, der nicht nur einen Abbau von Rüstungskapazitäten zur Folge hatte, sondern auch eine Verschiebung innerhalb der Branche selbst: weg vom schweren Gerät und direkten Waffen hin zu neuen Technologien und elektronischen Systemen. Ein Blick auf die »Sicherheits- und Verteidigungsindustrie«, wie sie sich seit den 2010er-Jahren gern nennt, offenbart eine Vielzahl kleiner Unternehmen, die hoch spezialisiert in Kleinserien Hightech-Waffensystemkomponenten entwickeln, die dann von wenigen größeren Systemanbietern zu hochkomplexen Waffen zusammengefügt werden. Ein Eurofighter besteht aus Komponenten von nicht weniger als 400 Firmen aus ganz Europa, von denen ein Großteil in noch ganz anderen (zivilen) Geschäftsfeldern unterwegs ist. Die Branche ist zudem extrem exportabhängig geworden und erzielte bis zur »Zeitenwende« rund die Hälfte seiner Umsätze über Exporte.

Wer vom Rüstungsboom profitiert

Die Ausrufung der »Zeitenwende« hat mit der Bereitstellung von 100 Milliarden Euro für Rüstungsinvestitionen (bei genauerem Besehen ein Unwort, weil es sich dabei um »Investitionen« in die Zerstörung handelt) scheinbar Bewegung in den Rüstungsmarkt gebracht. Mit ein wenig Verzögerung sind die ersten Aufträge für Ersatzbeschaffungen erteilt worden, die aufgrund der Weitergabe von (einsatzfähigem) Kriegsgerät an die Ukraine notwendig geworden sind. Die ersten Wunschlisten der Bundeswehr umfassten vor allem Systeme, die schon länger gefordert und deren Fehlen als »Lücken« in einer nun wieder nachgefragten Landesverteidigung empfunden worden war. Bereits seit Längerem geplante Großprojekte wie beispielsweise das Main Ground Combat System (MGCS) oder das Future Combat Air System (FCAS) fanden Eingang in die Vorhaben des Ministeriums für Verteidigung. Dass es unter Umständen noch Jahre bzw. Jahrzehnte brauchen wird, bis diese einsatzreif sind, und folglich ihre Finanzierung weit über den für das Sondervermögen anvisierten Zeitraum von fünf Jahren hinausreicht, scheint kaum jemanden zu stören.

Ein anderes Projekt ist die Nachfolge des atomwaffenfähigen Kampfjets Tornado, wobei dieser Auftrag in die USA an das Unternehmen Lockheed Martin vergeben wurde. Auch hier ist der Zulauf der Maschinen auf ein Datum nach 2028 und damit auch ein Teil der Finanzlast verschoben worden. Der erste Teil des Bundeswehr-Sondervermögens war schnell verplant. Viele der vorgesehenen Projekte reichen über den geplanten Fünf-Jahres-Zeitraum hinaus und werden folglich auch wesentlich länger eine Belastung für den Bundeshaushalt darstellen. Das Planungsvolumen übersteigt die 100 Milliarden Euro, wie auch der Zeitrahmen sich immer weiter in die Zukunft ausdehnen musste.

Schnell zeigte sich, dass der Wunsch, vornehmlich die heimische Industrie zu stärken, zugunsten einiger weniger Akteure ging. Von dem 100-Milliarden-Sondervermögen profitiert einer ZDF-Recherche zufolge insbesondere der Rheinmetall-Konzern mit rund 42 Milliarden Euro für Beteiligungen an unterschiedlichsten Projekten – unter anderem als Produzent von Rumpfteilen für den US-Jet F35, von Leopard-Panzern, die Rheinmetall zusammen mit KNDS herstellen soll, des Skyranger-Luftabwehrsystems und für seine Beteiligung an spezialisierten IT-Projekten der Bundeswehr (Schweppe 2025). Andere Profiteure des Sondervermögens sind Airbus (Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Trägersysteme), KNDS (Panzer, gepanzerte Fahrzeuge), Rhode & Schwarz (elektronische Systeme und Kommunikation), Diehl Defence und MBDA (Lenkwaffen) sowie OHB (Satelliten) – alles bekannte Namen in der Rüstungsbranche und lang etablierte Lieferanten der Bundeswehr. Rheinmetall sticht jedoch heraus – nicht nur die Anzahl und das Volumen der Projekte fallen auf, auch dass Rheinmetall sich schon seit 2014 systematisch in verschiedenste Bereiche militärischer Bedarfe ausdehnt, kleinere Mitbewerber aufkauft oder über Kooperationen und Joint-Ventures versucht, sich Kompetenzen anzueignen. So ist Rheinmetall heute Anbieter von Marineschiffen, Satelliten und Flugzeugteilen und nicht nur, wie noch vor wenigen Jahren, vor allem im Bereich der Heeresausrüstung, Kampfpanzer und Munition aktiv.

Rüstung als Konjunkturprogramm

Mit der Aufhebung der Haushaltsschuldenbremse für die Bundeswehr ist die neue Regierung Merz zu noch größeren Sprüngen in der Rüstung bereit. Und wieder soll vor allem die heimische Industrie davon profitieren. Das US-Magazin Politico analysierte im Oktober 2025 eine Wunschliste des Bundesministeriums der Verteidigung, die sich auf Projekte mit einem Gesamtvolumen von 377 Milliarden Euro hochsummiert (Lunday 2025).Von den 320 aufgeführten größeren Projekten sind 178 bereits einem spezifischen Unternehmen zugeordnet – allein 160 Projekte im Wert von 182 Milliarden Euro sind deutschen Unternehmen zugeschlagen. Wieder ganz vorn dabei ist die Firma Rheinmetall mit über 53 separaten Projekten und einem Gesamtauftragswert von rund 88 Milliarden Euro. Nicht alle diese Gelder gehen direkt an Rheinmetall: Wieder sind es Joint-Ventures und Kooperationen, die mit 56 Milliarden Euro einen gehörigen Teil ausmachen, aber es sind immerhin auch 32 Milliarden, die direkt in die Kassen des Unternehmens fließen. Nicht wenige der in dieser Liste aufgeführten Projekte waren bereits in der 100-Milliarden-Euro-Wunschliste für das Sondervermögen enthalten. Sie ist damit nicht als eine »zusätzliche« Liste, sondern als eine um die realen Beschaffungszeiträume erweiterte Liste zu sehen. Deutlich wird, dass die Aufhebung der Schuldenbremse die konsequente Fortführung der Budgeterhöhung ermöglicht, die mit dem Sondervermögen eingeleitet wurde. So werden beispielsweise 687 Puma-Schützenpanzer in der Liste aufgeführt, die zuletzt eher wegen Mängeln und Unbrauchbarkeit in der Presse genannt wurden. Sie sollen bis 2035 ausgeliefert werden. Der Bundestag hatte bisher nur die Anschaffung von 350 Stück bei den Herstellern KNDS und Rheinmetall genehmigt – zuletzt 200 im Dezember 2025. Ein anderer Posten sind 14 IRIS-T SLM-Raketensysteme, die aus jeweils einem Launcher und einer Radar- und Steuereinheit bestehen und pro Stück rund 140 Millionen Euro kosten. Die zugehörigen 696 Lenkflugkörper schlagen noch einmal mit fast einer Milliarde Euro zu Buche. Auch hier übertrifft die Politico-Liste die bisher bekannten Beschaffungsgenehmigungen durch den Bundestag.

Griff nach den Sternen

Die Wunschliste der Bundeswehr reicht bis ins orbitale Schlachtfeld. Gab es schon im 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen teure Festlegungen für diesen Bereich, so greift man nun nach den Sternen: Neue Satelliten, die unter dem Stichwort SATCOMBw laufen, sind Bestandteil der 35 Milliarden Euro schweren Planung Deutschlands, sich Kommunikations- und Aufklärungssouveränität im All zu sichern. Nach dem Willen der Bundeswehrführung hätten sich Rheinmetall, Airbus und die Bremer OHB getrennt voneinander auf dieses Projekt bewerben sollen. Nun ist herausgekommen, dass es hier bereits Absprachen der drei Unternehmen gibt, gemeinsam an den Start zu gehen (Engelking 2026). Bei einem geschätzten Auftragswert zwischen 8 und 10 Milliarden Euro wird dieser Schritt sich bestimmt nicht preismindernd auswirken. Wie man inzwischen auch an einem anderen Teilprojekt, dem Aufklärungssatelliten »Spock« (Spacesystem for Presistent Operational Tracking), bestehend aus 40 SAR-Radarsatelliten, erkennen kann. Hier gingen die Anfangsplanungen noch von einer Summe von rund 1,76 Milliarden Euro aus – nach dem neuesten Stand soll das Projekt am Ende rund 2,7 Milliarden Euro kosten (Krempl 2026). Betraut mit dem Projekt ist, wie könnte es anders sein, der Rheinmetall-Konzern, der sich zu diesem Zweck mit dem finnischen Start-up Iceye zusammengetan hat.

Neue und alte Player

Spannend an der von Politico publik gemachten Liste sind auch die ausländischen Unternehmen oder gar keinen Unternehmen zugeordneten 160 Projekte. Hier zeige sich, so die Autoren, dass die deutsche Rüstungsindustrie in bestimmten Bereichen nichts zu bieten habe und man auf Produkte aus den USA oder auf Marktteilnehmer aus der EU zurückgreifen müsse. Das gelte insbesondere für die Luftabwehr und Mittelstreckenwaffen, aber eben auch für die Marineüberwachung, wo die Bundeswehr für wesentliche Funktionen unmittelbar auf US-Unternehmen angewiesen sei, sowie für die Drohnenbewaffnung. Inzwischen gibt es aber auch hier deutsche Firmen, die etwa als Start-ups wie Quantum Systems oder Helsing die Nachfrage nach automatisierten Tötungsdrohnen (Loitering-Munition) bedienen, oder die ausgegliederte Thyssen Krupp Marine Systems GmbH (TKMS), die nun ein erfolgreicheres Eigenleben mit einigen Werftzukäufen im Bereich des Marineschiffbaus führt. Rheinmetall bringt sich im Bereich Drohnen und Satelliten mit Kooperationen ins Spiel sowie im Bereich Marineschiffsbau mit der Übernahme von NVL, dem militärischen Teil der Bremer Lürssen-Werft. Als neuer Werftbetreiber, Drohnenbauer und Satellitenfabrikant wird Rheinmetall noch massiver an der Aufrüstung verdienen, als es das Unternehmen ohnehin schon tut. Es schickt sich mit dieser Explosion seiner Marktmacht an, zu den ganz Großen im internationalen Rüstungsgeschäft ­aufzuschließen, was seinen Kapitalgebern üppige Renditen beschert – finanziert vor allem mit unserem Steuergeld. Zuletzt verkündete der Konzern einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro und dass für 2026 sogar 14,5 Milliarden Euro angepeilt werden (Rheinmetall 2026). Zum Vergleich: 2020 lag das Ergebnis des militärbezogenen ­Bereichs noch bei rund 4 Milliarden Euro. Mit einer Rendite von 18,5 Prozent für 2025 und der Erwartung eines operativen ­Ergebnisses von 19 Prozent für 2026 wird viel Geld in die Taschen von Aktionären umgeleitet. Die Politik verkauft die Vergabe an deutsche Unternehmen gern als Industriepolitik und als Investition in die Zukunft – sie ist damit auch Architekt der Rüstungslandschaft in Europa.

Dank des Geldes wächst in dieser Branche auch die Zahl der Beschäftigten. Je nachdem, welche Perspektive man einnimmt, hat entweder eine Verdopplung der Mitarbeiter*innenzahl stattgefunden (wenn man nur ganz eng auf die Rüstungsbetriebe schaut) oder nur ein moderater Zuwachs (wenn man die gesamte Sicherheits- und Verteidigungsindustrie als Maßstab nimmt). Gehandelt werden Zahlen zwischen 120 000 und 200 000 Beschäftigten.[1] Zahlen, die man ins Verhältnis setzen muss mit den verloren gegangenen Industriearbeitsplätzen – die Bundesagentur für Arbeit geht hier allein für das Erhebungsjahr 7/2024 bis 6/2025 von einem Minus von 154 000 aus (Boewe 2025) –, um zu erkennen, dass die Absorptionsfähigkeit der Rüstungsindustrie letztlich doch sehr begrenzt ist.

Deutlich wird auch schon jetzt, dass Effizienz kein Merkmal dieser Branche ist. Sie ist weiterhin gekennzeichnet durch überhöhte Preise, nicht funktionierendes Material und Lieferverzögerungen. Hierzu zwei Beispiele: Zuletzt hat der Bundestag eine Projektvergabe an Rheinmetall und MBDA gestoppt, bei der es um einen Demonstrator einer Laserwaffe ging, Kostenpunkt: rund 462 Millionen Euro. Er wolle nun doch noch einen Mitbewerber prüfen, der »lediglich« 190 Millionen Euro für ein leistungsfähigeres Modell verlange (Handelsblatt 2026). Das zweite Beispiel: Die »Ersatzbeschaffung« von 23 Bergepanzern bei Rheinmetall wird den Steuerzahler rund 207 Millionen Euro mehr kosten als das ebenfalls im Angebot befindliche Produkt des Mitbewerbers aus Flensburg (FFG) (Seiler 2025). Solche Meldungen sind keine Ausreißer, das Problem ist systemischer Natur. Mit den jüngsten Gesetzesänderungen (z. B. dem Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz) wurden Wettbewerbshürden abgebaut und wurde die Transparenz bei der Beschaffung weiter eingeschränkt. Unter dem Deckmantel der Beschleunigung wird eine Mentalität von »Geld spielt keine Rolle« (Bundesrechnungshof) gefördert. Man kann nur darüber spekulieren, welche Unsummen hier ohne eine funktionierende öffentliche Kontrolle verplempert werden.

Intransparente Beschaffungspraxis

Eng damit verbunden ist das Problem der intransparenten Beschaffungspraxis. Zu oft wird, um kritischen Fragen zu einzelnen ­Projekten aus dem Weg zu gehen, auf geheime Planungen oder NATO-Vorgaben verwiesen. Selbst wenn nachvollziehbar erscheint, dass nicht jede Planung transparent für einen potenziellen Aggressor sein darf, so sollte angesichts von Umfang und Bedeutung der Ausgaben für ein Parlament zu beurteilen sein, ob diese angemessen sind. Und ­schließlich ist schon jetzt absehbar, dass der Wunsch, Deutschland müsse über eine »leistungs­fähige« und »konkurrenzfähige« Rüstungsindustrie verfügen, nur über eine Verstetigung der Ausgaben und ­ungehemmte Rüstungsexporte zu verwirklichen ist. Rüstungskooperationen und -exporte tragen aber ausdrücklich nicht zu einer »stabilen« und »sicheren« Welt bei – sie befördern Konflikte, erhöhen die Gefahr von unkontrollierter ­Proliferation von Waffen. Nach den jüngsten Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) ist Deutschland zum viertgrößten Waffenexporteur weltweit geworden. Auch die von der Bundesregierung veröffentlichte Statistik zu den genehmigten Rüstungs­exporten, die 2025 erneut einen Spitzenwert erreicht haben, verdeutlichen den Trend hin zu einer von strategischen Überlegungen und wirtschaftlichen Erwägungen geprägten Exportpolitik. Die Rüstungsindustrie freut sich über die Unterstützung aus dem Kanzleramt und deren Wachstum verschleiert den Verlust von Arbeitskräften an anderer Stelle.

Andreas Seifert

Andreas Seifert ist Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung e. V. und Koordinator von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel.