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Schwerpunkt

Das Öffentliche

Polizeipräsenz am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg
Gesellschaft der Vielen

Von organisierter Vernachlässigung zu gesellschaftlicher Verfügung

Von Simin Jawabreh

Staatliche Abwesenheit und staatliche Kontrolle werden in vielen Stadteilen als zwei Seiten einer Medaille erlebt. Betroffen sind vor allem Bevölkerungsgruppen, die als überschüssig behandelt werden. Wo können antirassistische und feministische Politiken ansetzen, um migrantische Selbstorganisierung zu stärken und Gegenmacht zu organisieren?

Von Simin Jawabreh
Waschküche in der UTOPÍA Libertad, einem der Sorgezentren in Mexiko-Stadt, die eingerichtet wurden, um in marginalisierten Stadtteilen mehr öffentliche Verantwortung für Care-Arbeit zu übernehmen. Der Schriftzug hinter den Waschmaschinen fordert eine "Vergesellschaftung von Sorgearbeit".
Feminismus

Feministisch vergesellschaften

Intersektionale Perspektiven auf Eigentum, Herrschaft und Produktion

Von Barbara Fried und Alex Wischnewski
Blick in den Wasserspeicher des Wasserwerk Groß-Gerau
Sozial-Ökologie/Klima

Wie lässt sich die Wasserversorgung vergesellschaften?

Über die Verteilung von Wasser entscheiden derzeit Verwaltungs- und Marktakteure, ohne klare staatliche Kontrolle und Transparenz. Angesichts der Klimakrise brauchen wir dringend eine demokratische und sozial gerechte Wasserpolitik. Sie kann ein zentraler Ansatzpunkt von demokratischer Planung werden.

Von Luise Butzer
Rostocker Zeitungskiosk im April 1990. Zu den Ost-Blättern Bürgerrat, MVZ, OZ, ND, ABC-Zeitung, MOSAIK, FRÖSI usw. gesellten sich Westzeitungen wie Lübecker Nachrichten, Hamburger Abendblatt, BILD, MOPO und SüddeutscheZeitung. Nach dem Pressefrühling teilten bundesdeutsche Großverlage den DDR-Pressemarkt auf - gründlich gebürstet auf Westniveau.
Geschichte

Der Osten kann keine Demokratie?

Wie der Medienfrühling im Keim erstickt wurde

Von Mandy Tröger
Soziale Infrastrukturen

Grund und Boden gehören in Gemeineigentum

»No man made the land« (John Stuart Mill)

Von Christa Luft

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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