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Schwerpunkt

Feminismus

Polizeipräsenz am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg
Gesellschaft der Vielen

Von organisierter Vernachlässigung zu gesellschaftlicher Verfügung

Von Simin Jawabreh

Staatliche Abwesenheit und staatliche Kontrolle werden in vielen Stadteilen als zwei Seiten einer Medaille erlebt. Betroffen sind vor allem Bevölkerungsgruppen, die als überschüssig behandelt werden. Wo können antirassistische und feministische Politiken ansetzen, um migrantische Selbstorganisierung zu stärken und Gegenmacht zu organisieren?

Von Simin Jawabreh
New York, 12.3.1977. Die Bewegung „Wages for Housework“ (Lohn für Hausarbeit) wurde 1972 von Feministinnen wie Selma James und Silvia Federici auf der Women’s Liberation conference in Manchester ins Leben gerufen. Schon damals wurde häusliche Gewalt als zentraler Hebel des Patriarchats thematisiert, um Frauen zu disziplinieren und auszubeuten.
Feminismus

Gewalt im Geschlechterverhältnis, Gewalt als Geschlechterverhältnis

Bis heute sind Besitz- und Verfügungsansprüche tief in gesellschaftliche Strukturen eingeschrieben, die wiederum jene Gewalt normalisieren, die feminisierte Körper als verfügbar erscheinen lässt.

Von Cari Maier
Soldatin mit geschultertem Gewehr beim Empfang im Bundesministerium der Veteidigung am 16. März 2026 in Berlin
Krieg & Frieden

Das Geschlecht der Kriegstüchtigkeit

Vorbereitungen auf einen Krieg sind nicht geschlechtsneutral zu haben: Sie kosten Geld, das im Sozialbereich eingespart wird. Männlich-heroische Eigenschaften werden aufgewertet, während Weiblichkeit und andere Männlichkeiten abgewertet werden, eine Gefährdung von Gleichstellung und Demokratie.

Von Maja Apelt
Feminismus

Für einen Aufstand der Töchter

Angesichts der Bedrohungen von rechts braucht es einen eigenständigen feministisch-intersektionalen Kulturkampf. Antifaschistische Allianzen müssen darin Brücken bauen und polarisieren gleichzeitig. Nur so lässt sich Gegenmacht gegen die Kontinuitäten von Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung organisieren

Von Lia Becker, Lola Fischer-Irmler, Barbara Fried, Elisa Otzelberger, Birgit Sauer und Alex Wischnewski
Feminismus

Affektive Demokratie

Die Politisierung von Wut scheint derzeit das Terrain der Rechten allein. Emotionalität und die Sorge umeinander sind aber wesentliche Elemente des politischen Handelns, insbesondere für queer-feministische Kämpfe gegen autoritäre Entwicklungen

Von Birgit Sauer

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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