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Stefan Schmalz

Stefan Schmalz ist Professor für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Produktion von Artilleriemunition bei Rheinmetall in Unterluess, Deutschland
Arbeit

Hauptsache Arbeit? Beschäftigt in der Rüstungsindustrie

Während Deutschlands Industrie nicht aus der Krise kommt, übernimmt die boomende Rüstungswirtschaft Standorte und verspricht sichere Arbeitsplätze. Eine Studie untersucht nun, wie betroffene Beschäftigte, Betriebsrät*innen und Gewerkschafter*innen diese „umgekehrte Konversion“ erleben.

Ökonomie

Plädoyer für selektive De-Globalisierung

Bereits vor der Corona-Krise war offenkundig: Der Globalisierungsschub seit den 1980er Jahren ist ins Stocken geraten. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 wuchs der Welthandel nur noch schleppend, die internationalen Direktinvestitionen fielen seit 2015 um über die Hälfte. Hinzu kamen neue Konflikte. Ereignisse wie das Brexit-Votum oder der US-amerikanisch-chinesische Handels- und Wirtschaftskrieg verdeutlichen, dass vermehrt Grenzen gezogen werden und Barrieren entstehen.

Wintersturm über den USA (Satellitenfoto)
Internationales

Der Name der Zeit

Die Welt erlebt den Übergang in einen neuen Kalten Krieg, der diesmal zwischen unterschiedlichen kapitalistischen Blöcken ausgetragen wird.

Internationales

Chinas technokratischer Green New Deal

EIN NACHRUF

Das Interview wurde am 14.12.2008 in Giovannis Haus in Baltimore geführt. Es stand am Ende eines Seminars, das er im Herbstsemester zusammen mit Beverly Silver an der Johns Hopkins University gehalten hatte. Giovanni hatte sich nach der Diagnose der tödlichen Krankheit entschieden, sein Lebenswerk mit seinen Doktoranden zu diskutieren. Dafür warfen er und Beverly kurzerhand ihre Pläne für das Semester um. Giovanni wollte die ihm verbleibende Zeit nutzen, um einige Grundlinien seines Werkes herauszuarbeiten und Missverständnisse bei dessen Rezeption auszuräumen. Dem Kurs wohnten zahlreiche Gäste aus aller Welt bei – teils alte Bekannte von Giovanni, teils Kollegen des Instituts für Soziologie. Giovanni, der keine Sitzung versäumte, auch wenn er an manchen Tagen sichtlich geschwächt war, war es besonders wichtig, auf Kontinuitäten und Brüche in seinem intellektuellen Werdegang hinzuweisen. Dabei verband er die theoretische Debatte mit biografischen Erzählungen aus der Entstehungszeit der Texte, wodurch seine persönliche wie theoretische Entwicklung lebendig wurde.

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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