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Ausgabe 2/2009

Umkämpfte Demokratie

Die LINKE

Falsch aufgezäumt

Von Christoph Jünke und Daniel Kreutz

Eine Entgegnung aufs Strategiepapier des Instituts für Gesellschaftsanalyse

Von Christoph Jünke und Daniel Kreutz

TRUST. Auszüge

Von Falk Richter ich kann doch nicht immer, wenn ich wütend bin und mir was nicht passt, ein che-guevara-t-shirt kaufen und damit die straße auf und ab laufen. das reicht nicht mehr, um meine ziele durchzusetzen […] was beruhigt uns denn hier alle so, warum sind wir denn immer so unendlich... beruhigt, er stellt sich ans fenster, kinderschreie, das geld muss weg, das soll nicht mehr wachsen oder heimlich für mich arbeiten, das soll jetzt endlich mal EINGETAUSCHT werden gegen LEBEN […]

Staat/Demokratie

Kapitalismus und Demokratie - Reflexionen über ein problematisches Verhältnis

von Frank Deppe/wp-content/uploads/H2391.jpg In den frühen 1990er Jahren triumphierten die Marktwirtschaft (und das System der individuellen Freiheit) des Westens über das System der Staatswirtschaft (und des Kollektivismus) des Ostens. Francis Fukuyama schrieb, das »Jahrhundert, das voller Vertrauen auf die westlichen liberalen Demokratien begann, ist an seinem Ende [...] wieder zu seinen Anfängen zurückgekehrt: nicht zu einem ›Ende der Ideologien‹ oder einer Konvergenz von Kapitalismus und Sozialismus, wie man geglaubt hatte, sondern zu einem klaren Triumph des wirtschaftlichen und politischen Liberalismus« (1990, 3).

Bewegungen

Introduction: Ten years after Seattle – Challenges for Global Social Movements Today

[caption id="attachment_326" align="alignright" width="300" caption="Foto: Dang Ngo"][/caption] Close to the anniverary of the spectacular 30 November 1999 protest against the World Trade Organization in Seattle we received the manifesto by Franco "Bifo" Berardi, Italian activist and intellectual, "Ten years after Seattle. One strategy, better two, for the movement against war and capitalism". Seattle was a welcome surprise for its militant, broad based protests and rebellion. Another treaty privileging the North failed; the movements suceeded in scandalizing the economic and social consequences of neoliberal globalization. Since then ‚Seattle’ stands in as a symbol of the powerful re-vitalization of global struggles against capitalist globalization. Today – ten years later – Beradi positions himself radically against this narrative of success. Sure, he also regards ‚Seattle’ as a successful rebellion against the promises of neoliberalism. However, according to Berardi, social movements in general have not changed much about global capitalism, to the contrary, global wars and and militant fundamentalisms have proliferated.

Bewegungen

Von Seattle nach Kopenhagen - Herausforderungen der globalen sozialen Bewegungen

von LuXemburg

Seattle, 30.11.1999. Foto: Dang Ngo

Pünktlich zum Jahrestag des berühmten WTO Treffens in Seattle vom 30. November 1999 erhielt die Redaktion ein Manifest von Franco "Bifo" Berardi, italienischer Aktivist und Intellektueller seit den frühen siebziger Jahren, mit dem Titel

Ten years after Seattle. One strategy, better two, for the movement against war and capitalism

. ‚Seattle’ überraschte damals mit breiten militanten Protesten gegen das WTO Treffen. Es gelang, ein weiteres Abkommen zu ungunsten des Globalen Südens zu verhindern und die ökonomischen und ökologischen Folgen der neoliberalen Globalisierung zu skandalisieren. ‚Seattle’ symbolisiert seitdem gewissermaßen den kraftvollen Neubeginn der Kämpfe gegen kapitalistische Globalisierung. Zehn Jahre später, bezieht Berardi radikal Stellung gegen diese Erfolgserzählung.

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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