| Das Phänomen Žižek. Marxismus und Pop-Philosophie

Januar 2018  Druckansicht    Druckansicht
Von Timm Ebner

Das »Phänomen Žižek« lässt sich nur erklären, wenn man es in seine Segmente zerlegt.

Da wäre zunächst Žižek, der psychoanalytische Kulturtheoretiker, der sich Ende der 1970er Jahre mit der von ihm mitbegründeten Ljubljanaer Schule für Psychoanalyse einen akademischen Namen machte. Als Anhänger des strukturalistischen Psychoanalytikers Jacques Lacan und Schüler von dessen geistigem Erben Jacques-Alain Miller versuchte Žižek, Lacans Werk über Marx und Hegel neu zu erschließen. Seine Doktorarbeiten in Philosophie und Psychoanalyse widmeten sich entsprechend der Verbindung von Hegel, Marx und Lacan wie auch seine ersten Monografien, die um 1990 erschienen. Diese gehören zu seinen gehaltvollsten und interessantesten, die jüngeren sind oft Selbstplagiate und/oder zusammengefasste Artikel, die dem Leser das Gefühl eines permanenten Déjà-vu bescheren. Anders als bei Lacan, der Hegel durchaus kritisch gegenüberstand, ist Žižeks Bezug auf Hegel ein enthusiastischer. Die Hegel’sche Dialektik wurde oft als zirkuläres Modell kritisiert. Bei den Linkshegelianern, wie Georg Lukács, schlug sich das in der Vorstellung nieder, die Dialektik von Ökonomie und Bewusstsein sei ein Prozess, in welchem ein ›falsches‹ Bewusstsein letztlich in der ›objektiven‹ Erkenntnis der Ökonomie zu seinem eigentlichen ›Wesen‹, dem ›richtigen‹ Bewusstsein, (zurück)finde. Ideologie wäre demnach falsches Bewusstsein, das durch Ideologiekritik aus der Welt zu schaffen sei. Žižeks Hegellektüre ist nun aber alles andere als klassisch: Kurz gesagt interpretiert er die Zirkularität von Hegels Dialektik als Effekt des Unbewussten. Dialektik beschreibe nicht einen unmittelbaren Prozess der Wirklichkeit, sondern zunächst lediglich den des Verhältnisses Bewusstsein/Unbewusstes, weshalb »die Hegel’sche Dialektik nichts anderes als die Logik des Signifikanten ist« (Žižek 1988, 32). Man mag sich fragen, ob diese Lektüre Hegels Texten gerecht wird, Žižek lässt damit zumindest die Fallstricke der linkshegelianischen Ideologiekritik hinter sich:

»Es gibt keine ›natürliche‹ Verbindung zwischen einer gegebenen sozioökonomischen Lage und der mit ihr verbundenen Ideologie; es ist daher bedeutungslos, von ›Täuschung‹ und ›falschem Bewusstsein‹ zu sprechen, als ob es einen Standard der ›angemessenen ideologischen Bewusstheit‹ gäbe, der der ›objektiven‹ sozioökonomischen Situation selbst eingeschrieben wäre.« (2015a, 52)

Auch wenn sich in seinem heterogenen Werk häufiger Belege für ideologiekritische Problematiken finden, kann man ihn dem Paradigma der Ideologietheorie zuordnen, das durch Karl Marx’ Spätwerk, Antonio Gramsci und Louis Althusser eröffnet wurde. Es ist merkwürdig, dass Žižek Althusser mit Ausnahme der drei bekanntesten Texte ignoriert hat, obwohl dieser sich obendrein intensiv mit Lacan auseinandergesetzt hatte.

Seinen Bekanntheitsgrad als ›Pop-Philosoph‹ bezieht Žižek aber nur zum Teil aus seinem Status als Kulturtheoretiker und mehr von dem des intellektuellen Entertainers. Dokufilme wie »The Pervert’s Guide to Cinema« (UK/AUT/NLD 2006), in dem er Szenen aus Filmklassikern von Alfred Hitchcock bis David Lynch unter Rückgriff auf die Psychoanalyse erklärt, haben ihn zumindest in Akademikerkreisen weltweit bekannt gemacht. Der Entertainer zeigt sich auch in seinem Schreibstil, indem er souverän zwischen scheinbar zusammenhanglosen Themen hin- und herspringt. Zwar hat bei diesen Manövern tatsächlich oft die Argumentationslinie das Nachsehen, allerdings muss man Žižek zugutehalten, dass seine Texte pointenreich sind und auch inhaltlich zumindest interessante Aspekte eröffnen, wenngleich man sie selten buchstäblich nehmen kann.

Auf den Abwegen einer »egalitär-revolutionären Schreckensherrschaft«

Als im Zuge der Finanzkrise seit 2007 Marx plötzlich für ein paar Monate in aller Munde war, sah Žižek den Zeitpunkt für gekommen, zur ›Aktion überzugehen‹. Dies schlug sich in einem längeren Buch nieder, in dem er die Notwendigkeit proklamiert, Diktaturen zu errichten. »Auf verlorenem Posten« erschien 2009, ein Jahr nach der englischen Fassung, und unterscheidet sich von dieser zwar in Textabfolge und Beispielen, allerdings nicht in Bezug auf die Kernthese. Hauptbezugspunkt des Buchs ist der

»›rational kernel‹ of the Jacobin Terror […] Or, as Saint Just put it succinctly elsewhere: ›That which produces the general good is always terrible.‹ These words should not be interpreted as a warning against the temptation to violently impose the general good on a society, but, on the contrary, as a bitter truth to be fully endorsed.« (Žižek 2008, 160)

»Revolutionäre müssen geduldig auf den (meist sehr kurzen) Moment warten, in dem das System offensichtlich versagt oder zusammenbricht; dieses kleine Zeitfenster müssen sie nutzen, um die Macht an sich zu reißen […] und diese Macht dann festigen, repressive Apparate aufbauen usw., sodass es, wenn die Verwirrung vorüber und die Mehrheit ernüchtert und vom neuen Regime enttäuscht ist, zu spät sein wird, um es wieder loszuwerden, weil es fest verankert ist.« (2009, 230)

Damit schlägt Žižek 70 Jahre Kritik des sowjetischen Modells in den Wind. Schließlich fordert er gar, linke Politik solle sich nicht scheuen,

»eine der Gestalten der egalitär-revolutionären Schreckensherrschaft, die für die Kombination aus Schrecken und Vertrauen in das Volk steht, wiederzubeleben: den ›Informanten‹, der die Schuldigen bei den zuständigen Stellen denunziert« (ebd., 319).

Dass das Buch nicht einfach ›nur Polemik‹ ist, zeigt sich daran, dass nicht nur die Rhetorik, sondern die ganze Konzeption von diktatorischen Strategien durchzogen ist. So beispielsweise der Wissensbegriff. In einer Art, die man eher bei dogmatischen Verfechtern der Identitätspolitik vermuten würde, die alle inhaltliche Berechtigung eines Standpunkts aus der Sprecherposition deduzieren, nivelliert Žižek Wissen zur »Wahrheit der Position, von der aus man spricht« (ebd., 27). Das macht Wissen zum Glauben: »[M]an muss […] einen Glaubenssprung riskieren« (ebd., 27). Das Einzige, was ihn in dieser Hinsicht vom Liberalismus unterscheidet, ist die Benennung: Was jener als ›Meinung‹ bezeichnet, nennt Žižek ›Wahrheit‹. Dass es darum gehen muss, Wahrheit als Prozess zu verstehen, in welchem verschiedene soziale Akteure sich Sachverhalte in diese adäquat vermittelnde Wissensformen übersetzen, geht verloren. Žižek reduziert Wissen auf Parteinahme: Das ›richtige‹ Wissen ist nicht gegenstandsadäquat, sondern ein Abgleich mit den Glaubenssätzen des jeweiligen politischen Lagers.

Synchron zu diesem Wissensbegriff verabschiedet er sich von einem wesentlichen Grundsatz jeder politischen Strategie: das Potenzial für Veränderungen im Bestehenden anzusiedeln. Spätestens hier zeigt sich der Schulterschluss mit seinem Freund, dem postmaoistischen französischen Philosophen Alain Badiou, dem er auch das Buch gewidmet hat: Laut Žižek »besteht Badiou mit vollem Recht darauf, dass – in der vollen theologischen Tragweite des Wortes – Wunder geschehen« (2001, 182). Politische Veränderungen stünden in keinem Zusammenhang mehr zu ihrer Geschichte, seien durch den absoluten Bruch bedingt, basierten lediglich auf dem »Voluntarismus« (2009, 209, 319) ihrer Anhänger*innen. Zwar erkennt Žižek, dass Badious Vorstellung, politische Veränderung habe sich vollständig außerhalb des Staats abzuspielen, naiv ist (ebd., 209ff). Doch seine Antwort auf die Leerstelle, die der Staat in Badious Konzeption einnimmt, ist die offene Stellungnahme für den Staatsterror. Aus dieser Perspektive ist es nur konsequent, dass Žižek Begriffe wie Pluralismus und Demokratie ausschließlich polemisch verwendet.

»Es reicht, dass Badiou diese Ideen wieder klar äußert, und schon tritt das geheimnisvolle antitotalitäre Denken als das zum Vorschein, was es wirklich ist: eine wertlose sophistische Übung.« (ebd., 29)

»Auf verlorenem Posten« ist ein philosophisches wie politisches Armutszeugnis, das nicht nur sämtliche Errungenschaften der Ideologietheorie hinter sich lässt, sondern auch Žižeks persönliche. Über seine Motive zu diesem Schritt kann man nur rätseln. Allerdings wurde das Buch kaum rezipiert. Vermutlich kam Žižek sein Hang zur Polemik hier indirekt zugute, weil das Buch als ›gewohnte Übertreibung‹ eingestuft und schlicht nicht ernst genommen wurde.

Der neue Klassenkampf

Seit den islamistischen Attentaten in Paris 2015 hat Žižek seine Position revidiert und benutzt keinen affirmativen Begriff des Terrors mehr. Im gleichen Jahr veröffentlichte er einen schmalen Band unter dem Titel »Der neue Klassenkampf. Die wahren Gründe für Flucht und Terror« (2015a), der es auf die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Dass seine Überlegungen zur Flüchtlingskrise nicht uninteressant sind, hängt jedoch auch damit zusammen, dass er sich von den genannten Konzeptionen verabschiedet:

»Wir müssen uns von der Vorstellung befreien, dass in extremen Erfahrungen etwas Emanzipatorisches liege und sie uns die Augen für die letztgültige Wahrheit einer Situation öffnen können.« (Ebd., 36, vgl. 88)

Hauptgegner sind in diesem Buch die Dogmen der Political Correctness. Neben Stuart Hall (1994) ist Žižek einer der wenigen, die PC kontinuierlich kritisiert haben. Trump wurde nicht zuletzt deshalb gewählt, weil er sich grundsätzlich an keine sprachliche Etikette hält (und auch, weil die Demokraten mit Bernie Sanders ihre einzige Chance verspielt haben, die Wahl zu gewinnen). Der Schaden einer politischen Strategie, die sich von der Alltagssprache lossagt und ihre eigene erfindet, die nur noch auf Symbolpolitik setzt und Identitätspolitik als Selbstzweck betrachtet, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Žižek konzentriert sich zunächst darauf, die Verantwortung der Europäischen Union und der USA für die Flüchtlingskrise aufzuzeigen. »Flüchtlinge sind der Preis der globalen Wirtschaft.« (2015a, 80) Er betont, dass Migrationsbewegungen wie 2015 keineswegs der Vergangenheit angehören, sondern vielmehr in den nächsten Jahrzehnten zur Regel werden; »Migrationen im großen Stil sind unsere Zukunft« (ebd., 82). Ausgehend von dieser Analyse kritisiert er die undifferenzierte liberale ›Willkommenskultur‹ und weist ihr nach, dass sie eine positive Form von Rassismus ist. Statt das Problem der Flucht dem karitativen Mitgefühl zu überlassen, das schnell in Hass umschlagen könne, gelte es, strukturelle Lösungen voranzubringen. Er spekuliert über die Gründe der deutschen Flüchtlingspolitik: »Man fragt sich allerdings, ob die versteckte Absicht hinter der deutschen Großherzigkeit im Versuch besteht, den bitteren Nachgeschmack runterzuspülen, den der Umgang mit den Griechen Anfang 2015 hinterlassen hat.« (Ebd., 77) Wenn das durchaus einer der Gründe gewesen sein mag, lag die Hauptursache der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung in der Haltung der deutschen Wirtschaft, die den Bevölkerungszuwachs durch Flüchtlinge von Anfang an begrüßt hat. Auffällig ist dabei der zeitliche Zusammenhang mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, die in Deutschland erst im Januar 2015 erfolgte. Offenbar geht es der Wirtschaft darum, einen zweiten, illegalen Arbeitsmarkt zu schaffen wie in den USA, um den Mindestlohn zu umgehen. Die offizielle Begründung durch den Facharbeitermangel scheint eher Vorwand zu sein: Facharbeiterpositionen sind für die meisten Flüchtlinge auf absehbare Zeit unerreichbar.

Ein weiteres Problem mit der Willkommenskultur sieht Žižek im Verhältnis zum konservativen Islam: »[E]in linkes Tabu, das es zu verwerfen gilt, ist das Untersagen von jeglicher Kritik am Islam« (ebd., 18). Zentral ist dabei die Überlegung, dass »der Aufstieg des radikalen Islamismus […] in genauer Wechselwirkung mit dem Verschwinden der säkularen Linken in den muslimischen Ländern« (2015b, 13) steht. Die Binsenweisheit, dass es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt, ignoriert den politischen Islam. Der Islam unterliegt derzeit vor allem der Deutungshoheit islamischer Staaten, von denen einige totalitäre Züge aufweisen. Die Kritik am politischen Islam wird in den nächsten Jahren noch wichtiger werden, gerade in Deutschland, wo die islamis(tis)che AKP viele Anhänger*innen hat. Die liberale Strategie, den konservativen Islam zu ignorieren, folgt dem politischen Lagerdenken: Sie überlässt das Thema den Rechtspopulist*innen, die es zuerst besetzt haben. Das heißt auch, dass sie deren implizite Grundannahme teilt, dass alle Flüchtlinge (mindestens) konservative Muslime sind – anstatt sich mit den Kritiker*innen des Islam zu solidarisieren, die aus islamisch geprägten Ländern stammen.

»Diese falschen Linken brandmarken jede Kritik am Islam als Ausdruck westlicher Islamophobie, so wie sie Salman Rushdie beschuldigten, die Muslime unnötig provoziert zu haben und damit für die Fatwa, mit der er zum Tode verurteilt wurde, selbst (zumindest mit-)verantwortlich zu sein.« (Ebd., 10)

Zu Recht warnt Žižek deshalb vor der »pathologischen Angst vieler westlicher Linksliberaler davor, sich der Islamophobie schuldig zu machen« (ebd., 10). Die IS-Terroristen »sollten als das gekennzeichnet werden, was sie sind: das islamfaschistische Gegenstück der einwanderungsfeindlichen europäischen Rassisten; es handelt sich lediglich um zwei Seiten derselben Medaille« (2015a, 89). Sowohl Rechtspopulist*innen als auch politischer Islam behandeln den Kapitalismus als etwas Fremdes, das ihnen von außen übergeholfen wird, indem sie ihn als ›Kultur‹ missverstehen und damit jede strukturelle Analyse zunichtemachen.

Bei aller Verantwortung des Westens für die Ursachen, die Menschen in die Arme des politischen Islam treiben, ist das Entscheidende, dass dessen politische Vision fatal ist. »Es geht eben nicht darum, ob die Missstände, die Terrorattentaten zugrunde liegen, real sind oder nicht, sondern um das politisch-ideologische Projekt, das sich in Reaktion auf Ungerechtigkeiten herauskristallisiert.« (2015b, 10) Die undifferenzierte Angst vor dem Islam, die derzeit in Europa aufkomme, dürfe keinesfalls der Rechten zur freien Assoziation überlassen werden: »Sollen wir wirklich zulassen, dass Pegida & Co der einzige Weg sind, der diesen Leuten offensteht?« (2015a, 57f) Ich denke, dass diese Überlegungen in den nächsten Jahren entscheidend sein werden. Zweifelsohne ist die Islamkritik der AfD ein schlichtes Vehikel für ihren Rassismus. Doch solange die AfD die einzige Stimme ist, die überhaupt Erklärungsmuster für die Flüchtlingskrise anbietet, während alle anderen in Schockstarre verharren und die aufgekommenen Probleme einfach totzuschweigen versuchen, wird die AfD weiter wachsen und weiter die Flüchtlinge selbst zur Ursache der Krise verklären.

Die Grundlinie von Žižeks Argumentation wird leider immer wieder gestört durch Rückfälle in Gemeinplätze, Plattitüden und Stereotype, etwa wenn er plötzlich behauptet, dass »Saudi-Arabien […] vollständig in den Westen integriert ist« (ebd., 44), und damit selbst jene Verwechslung von Kapitalismus und Kultur vornimmt, die er eigentlich fortwährend kritisiert. An solchen Stellen macht sich die fehlende Sorgfalt des Vielschreibers bemerkbar, manchmal aber auch die Ungenauigkeit des Polemikers.

Die Umsetzung des ideologietheoretischen Paradigmas in der Mehrzahl von Žižeks Texten beschert diesen interessante Pointen. Sein Pamphlet »Auf verlorenem Posten« ist jedoch ein theoretisches Armutszeugnis und politisch destruktiv. Die symptomatische Leerstelle, die sich bei Badiou und Žižek in Bezug auf politische Aushandlungsformen auftut, reiht sie in die Traditionslinie autoritärer Marxismen ein. Auch wenn es dem Hegelianer Žižek vielleicht nicht gefallen wird, lässt sich aus diesen miteinander unvereinbaren Positionen keinerlei Synthese ziehen. Ich überlasse es den Leser*innen, zu entscheiden, ob sie die Mühsalen der fehlenden Stringenz von Werk und Texten auf sich nehmen wollen oder ob sie sich den Pointenreichtum nicht entgehen lassen möchten.

Literatur

  • Hall, Stuart, 1994: Einige »politisch nicht korrekte« Pfade durch PC, in: Das Argument 213/1996, 71–82
  • Žižek, Slavoj, 1988: Der erhabenste aller Hysteriker. Lacans Rückkehr zu Hegel, Wien u.a. 1991
  • ders., 2001: Die Tücke des Subjekts, Frankfurt a.M.
  • ders., 2008: In Defense of Lost Causes, London/New York
  • ders., 2009: Auf verlorenem Posten, Frankfurt a.M.
  • ders., 2015a: Der neue Klassenkampf. Die wahren Gründe für Flucht und Terror, Berlin
  • ders., 2015b: Blasphemische Gedanken. Islam und Moderne, Berlin