| Luxemburgismus. Geschichte einer politischen Verfolgung

Januar 2019  Druckansicht    Druckansicht
Von Holger Politt

Mit dem Kampfbegriff Luxemburgismus wurde versucht, spezifische Merkmale im politischen Denken Rosa Luxemburgs zusammenzufassen. Dabei ging es darum, sie aus dem nach Lenins Tod in der Sowjetunion und in der Kommunistischen Internationale kanonisierten Marxismus-Leninismus auszuschließen. Der Ausdruck war von Anfang an pejorativ gemeint, denn keiner der damaligen Anhänger*innen Luxemburgs wäre auf die Idee gekommen, ihr Denken auf diese Weise zu charakterisieren. Zu sehr galt sie als umstrittene, streitbare, indes konsequente Marx-Schülerin. Der Begriff machte also nur Sinn aus Sicht eines neu geschaffenen ideologischen Konstrukts, des sogenannten Marxismus-Leninismus. Dieser sollte einerseits den Bruch Lenins mit zentralen Elementen der Marx’schen Lehre bemänteln, andererseits den Anspruch durchsetzen, dass es sich hierbei um eine legitime und logische Weiterentwicklung der Marx’schen Theorie handelt. Mit der Diskreditierung vermeintlich »luxemburgistischer« Strömungen verbindet sich ein nur wenig bekanntes Kapitel der Bolschewisierung und politischen Verfolgung insbesondere polnischer Kommunist*innen. Die Aufarbeitung dieser Geschichte erinnert auch an den oft vergessenen Einfluss Luxemburgs auf die kommunistischen Bewegungen im Nachbarland.

Als Revolutionärin gefeiert, als Theoretikerin bekämpft

Um Luxemburgs Theorien zu bekämpfen, mussten Leben und Werk voneinander getrennt werden. Dabei wurde Lenins fragwürdiger Vergleich aus dem Jahr 1922 (195) zu einem Glaubenssatz:

»Wohl traf’s sich, dass des Adlers Flug ihn niedriger, als Hühner fliegen, trug, doch fliegen Hühner nie auf Adlershöh’n. Rosa Luxemburg irrte in der Frage der Unabhängigkeit Polens; sie irrte 1903 in der Beurteilung des Menschewismus; sie irrte in der Theorie der Akkumulation des Kapitals; sie irrte, als sie im Juli 1914 neben Plechanow, Vandervelde, Kautsky u. a. für die Vereinigung der Bolschewiki mit den Menschewiki eintrat; sie irrte in ihren Gefängnisschriften von 1918 (wobei sie selbst beim Verlassen des Gefängnisses Ende 1918 und Anfang 1919 ihren Fehler zum großen Teil korrigierte). Aber trotz aller dieser ihrer Fehler war und bleibt sie ein Adler.«

So konnte sie, wenn gewollt oder gebraucht, als geachtete Revolutionärin und Märtyrerin unangetastet bleiben und gefeiert werden, wiewohl ihr theoretisches Werk nunmehr im Verdacht stand, Positionen zu vertreten, die nicht mit dem nun verbindlich werdenden Marxismus-Leninismus übereinstimmten.

Für die Mitgliedsparteien der Kommunistischen Internationale (KI) wurde die Pflicht zur Auseinandersetzung mit dem Luxemburgismus im Rahmen der sogenannten Bolschewisierung dieser Parteien ab 1924 durchgesetzt. Auf einer Tagung des Exekutivkomitees der KI (EKKI) zur Propagandaarbeit setzte Grigori Sinowjew im April 1925 die Losung vom Kampf gegen den Luxemburgismus durch, um zu verhindern, dass der Leninismus weiterhin dem Marxismus entgegengesetzt wurde (vgl. EKKI 1925). Verschärft wurde der ideologische Druck, nachdem Stalin im November 1931 in einem Brief an die Redaktion der Zeitschrift Proletarskaja Rewoluzija Luxemburg Lenin und den Bolschewiki entgegengestellt hatte. Das war sachlich gar nicht falsch, verlieh unter den damaligen Bedingungen jedoch einer rücksichtslosen Bekämpfung des Luxemburgismus die endgültige ideologische Weihe (vgl. Stalin 1955). Diese Tendenz floss in Stalins Pamphlet »Kurzer Lehrgang der Geschichte der KPdSU (B)« von 1938 ein, das von da an als die allein gültige Sichtweise auf die Geschichte der russischen Arbeiterbewegung zu gelten hatte.

Luxemburg und die polnischen Parteien

Die 1925 durch die KI erhobene Forderung nach der Bolschewisierung ihrer Mitgliedsparteien schloss die Zurückdrängung der Auffassungen Luxemburgs in allen Parteien ein. Dies betraf insbesondere die Kommunistischen Parteien in Deutschland und in Polen (KPD u. KPP). Zur Gründungsgeschichte der kommunistischen Bewegungen in beiden Ländern gehört, dass Luxemburg um die Jahreswende 1918/19 größten Einfluss auf die Gründung der beiden Parteien hatte. Die auf ihr Wirken zurückgehenden Traditionslinien waren noch lange spürbar. In der KPP waren sie noch stärker ausgeprägt als in der KPD, weil die Sozialdemokratie des Königreichs Polen und Litauens (SDKPiL) als eine der beiden Quellparteien sehr viel stärker von Luxemburg geprägt war, als es in der SPD als Quellpartei der KPD der Fall war. Im deutschen Sprachraum wird diese äußerst wichtige polnische Seite der Luxemburgismus-Geschichte meistens ignoriert. Die deutsche Seite hingegen ist in der Fachöffentlichkeit bekannter und bis in die einzelnen Mosaikteile offengelegt, was wohl auch daran liegt, dass das öffentliche Interesse an Luxemburg nach 1989 in Deutschland größer war und ist als in Polen. In Polen wurde die Kommunistische Partei aus dem Zusammenschluss zweier Quellparteien gegründet, die an Mitgliederzahl und Kampferfahrung annähernd gleich stark gewesen waren. Während die PPS-Lewica (linke Sozialist*innen) aus einer Parteispaltung in der Revolution von 1905/06 hervorgegangen war, wurde die SDKPiL (Sozialdemokrat*innen) 1893 von Luxemburg mitbegründet. Bis 1912 nahm sie in dieser Partei, wiewohl nie mit einer offiziellen Funktion betraut, eine herausragende intellektuelle und politische Stellung ein. Ab 1906 gehörte die SDKPiL als selbstständige Partei der sich gesamtrussisch verstehenden SDAPR an, die ab 1903 vor allem durch den Fraktionskampf zwischen Lenin’scher Bolschewiki und Menschewiki geprägt war. Während die SDKPiL für die Beilegung des Streits und den Zusammenhalt der Gesamtpartei eintrat, näherte sie sich in der Revolution 1905/06 in wichtigen Fragen den Bolschewiki an, obwohl deutliche Unterschiede zwischen den Positionen Luxemburgs und Lenins hinsichtlich der Bedeutung der Revolution hervortraten. Nachdem Lenin 1911 auf die Bildung einer selbstständigen bolschewistischen Partei orientierte und die organisatorische Einheit der SDAPR de facto aufgegeben hatte, wurde auch die SDKPiL stark in Mitleidenschaft gezogen. Ab 1912 wurde die Partei selbst durch Fraktionskämpfe gelähmt, an denen insbesondere die von Lenin geführten Bolschewiki ein Interesse hatten.

Luxemburgs Flügel geriet schnell ins politische Abseits, erst im Laufe des Ersten Weltkriegs besserte sich die Situation. Als die Partei Ende 1918 in der Kommunistischen Arbeiterpartei Polens (KPRP) aufging, galten die theoretischen Positionen Luxemburgs als eine wertvolle Mitgift. Die PPS-Lewica kam aus der PPS-Tradition, die Luxemburg insbesondere in der polnischen Frage stets heftig bekämpft hatte. Doch die Erfahrungen in der Revolution von 1905/06 und im Ersten Weltkrieg hatten zur Annäherung der Parteien geführt, die beide entschieden für den Frieden eintragen. An der Gründung der polnischen KP war Luxemburg nicht unmittelbar beteiligt gewesen, allerdings hatten führende Vertreter*innen beider Quellparteien sie zuvor in Berlin besucht.

Nach ihrer Ermordung blieb sie für geraume Zeit und weitgehend unangetastet wichtiger politischer und theoretischer Bezugspunkt, selbst in der heiklen nationalen Frage. Die KPRP lehnte die Ende 1918 gegründete neue Polnische Republik zunächst ab, da sie hoffte, dass in Deutschland und anderswo die Revolution siegen würde. 1920 kam noch einmal Hoffnung auf, mithilfe der Roten Armee ließe sich ein Sowjetpolen schaffen – eine Hoffnung, die sich mit der Niederlage der Roten Armee vor den Toren Warschaus Mitte August 1920 zerschlug.

Die von Luxemburg geprägte SDKPiL hatte seit 1903 eng mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR; Vorläuferin der späteren bolschewistischen KP) zusammengearbeitet. Zwischen 1906 und 1911/12 war die SDKPiL als Parteiorganisation selbst Mitglied in der SDAPR. Die grundlegenden programmatischen und politischen Positionen der polnischen Sozialdemokrat*innen waren den führenden Köpfen in der sowjetischen KP also bekannt. Erst der enge Zusammenhang von polnischer und russischer Arbeiterbewegung im Zarenreich macht verständlich, weshalb Luxemburg und niemand anderes durch Stalin und seine Helfershelfer auf das ideologische Kampffeld gezerrt wurde, ohne dass sie sich – anders als Trotzki – überhaupt noch hätte wehren können.

Weil die SDKPiL in den Jahren nach 1903 selbst bei vielen politischen Gemeinsamkeiten mit den Bolschewiki und bei aller Kritik an den Menschewiki immer auf ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zu den beiden verfeindeten Fraktionen in der SDAPR geachtet hatte, wurde die Bolschewisierungsforderung an die polnische KP besonders hartnäckig gestellt. Die Bolschewisierung der KPP, so die Maßgabe aus Moskau, messe sich daran, wie weit der Einfluss Luxemburgs in der Partei zurückgedrängt sei. Die vollständige Unterdrückung ihres Einflusses sowie des ebenfalls 1919 in Berlin ermordeten Leo Jogiches stieß aber auf beträchtliche personelle und strukturelle Schwierigkeiten. Die Tatsache, dass die Partei 1938 auf Geheiß Stalins mit brutalen Mitteln aufgelöst wurde, bezeugt diese Schwierigkeiten.

Der Weg der Bolschewisierung

Ab 1921 setzten in der KPP politische Neupositionierungen ein, so in der nationalen Frage und in der Frage des revolutionären Subjekts, was schließlich in der nationalrevolutionären Konzeption eines Arbeiter- und Bauernbündnisses mündete, das Luxemburg auf der strategischen Ebene ausgeschlossen hatte. Auf dem 2. Parteitag 1923 wurde bereits ein dicker Trennungsstrich zwischen der KPP und den früheren Parteien der II. Internationale gezogen mit der Begründung, deren Aufgaben und Charakter seien gänzlich anders gewesen. Im Statut wurde erstmals das bolschewistische Kriterium für Parteimitgliedschaft verankert. 1924 erklärte die Parteiführung diesen 2. Parteitag nachträglich zum entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Bolschewisierung. Er müsse nun allerdings unumkehrbar gemacht werden. Der 3. Parteitag der KPP hielt 1925 bereits ganz offen fest, dass Luxemburg, wiewohl als revolutionäre Gestalt geschätzt, eine Tradition vertreten habe, die fehlerhaft sei. Ihre Fehler aber seien nach wie vor wirksam, weshalb es »Manneskraft« brauche, sie auszumerzen. Nur Parteipatriotismus könne helfen, die eigene Vergangenheit zu überwinden. Auf diesem Parteitag wurde ausführlich »Über die Bolschewisierung der Partei« diskutiert. Die 4. Parteikonferenz legte im gleichen Jahr fest, die Parteikader im Geiste des Leninismus zu erziehen, wozu gehöre, die Unterschiede zwischen der SDKPiL und dem Bolschewismus deutlich zu machen, um sie überwinden zu können. Ausgenommen davon wurde allein die revolutionäre Tradition der SDKPiL. Ab 1926 war die Partei einem erbitterten Fraktionskampf ausgesetzt, den die KI 1928 scharf kritisierte. Sie forderte, endlich eiserne bolschewistische Disziplin durchzusetzen.

Die damalige KPP-Führung antwortete, sie werde jedes Parteimitglied zur Verantwortung ziehen, das öffentlich gegen gefasste Beschlüsse polemisiere. Im August 1929 wurde auf einem ZK-Plenum geäußert, dass eine »kritische«, also ablehnende Bewertung des ideologischen Erbes der SDKPiL bereits erfolgt sei, der Weg aber konsequent fortgesetzt werden müsse. Der 5. Parteitag der KPP im September 1930 forderte sodann, die nunmehr bolschewistische Partei an die Frage des bewaffneten Kampfes heranzuführen. Diese Frage war in der Revolution von 1905/06 einer der wichtigen Kritikpunkte der SDKPiL an den Bolschewiki und namentlich an Lenin gewesen. 1926 war in Moskau eine Skizze Lenins vom Oktober 1905 veröffentlicht worden, in der er sich offen für den bewaffneten Aufstand ausgesprochen hatte. Die SDKPiL hatte dieses Kampfmittel für die Arbeiterrevolution 1905/06 weitgehend ausgeschlossen oder von streng umrissenen Bedingungen abhängig gemacht (vgl. Politt 2015).

Die ideologische »Säuberung« der Partei(-Geschichte)

Im Dezember 1931 antwortet das ZK der KPP auf Stalins Brief an die Redaktion der Zeitschrift Proletarskaja Rewoluzija mit einer Resolution, in der es zur Überwindung des ideologischen Luxemburgismus-Erbes in der eigenen Partei aufrief. Sowohl Trotzkisten als auch Brandler-Leute 1 würden im Kampf gegen die KI ihre Waffen aus dem Arsenal des Luxemburgismus schöpfen, hieß es nun. Pflicht der KPP als Nachfolgerin der SDKPiL sei es, das ideologische Erbe des Luxemburgismus gründlich zu kritisieren und auszurotten, schließlich sei die SDKPiL die typischste Vertreterin des Luxemburgismus in der II. Internationale gewesen und habe in den wichtigen Fragen in Opposition zum Bolschewismus gestanden: in der Revolution von 1905/06, in der nationalen Frage, in der Bauernfrage, in der Organisationsfrage. Ihre Fehler ließen sich alle auf die nicht-bolschewistische Haltung in der Macht- und Revolutionsfrage zurückführen. Besonders scharf wurde Luxemburg selbst verunglimpft: Ihr ideologisches Erbe habe dem Schicksal der proletarischen Revolution in Polen nach 1918 sehr geschadet. Deshalb wurde festgelegt, das opportunistische Herangehen Luxemburgs zu entlarven, das Parteiprogramm auf Lenin’sche Grundlagen zu stellen und die Parteikader auf der Basis des Marxismus-Leninismus zu schulen. Der 6. Parteitag der KPP nahm im November 1932 ein leninistisches Parteiprogramm an, beauftragte aber das ZK, eine endgültige Textfassung erstellen zu lassen. Im Juli 1933 fügte die Programmkommission der Partei einen langen Abschnitt hinzu, indem ausgeführt wurde, dass Luxemburg und die SDKPiL sich der Bolschewisierung widersetzt hätten. Dies bezog sich auf die Zeit zwischen 1903 und 1912, in der Luxemburg und Jogiches der Partei insbesondere gegenüber den Bolschewiki entscheidendes Profil gegeben hatten.

Verfolgung und Vernichtung der polnischen Kommunistischen Partei

Im März 1936 ging das ZK in der Sowjetunion zum direkten Angriff auf die dort lebenden polnischen Kommunist*innen über, die zumeist auf Geheiß der KI-Führung in die Sowjetunion geflüchtet waren, um Verhaftungen wegen politischer Verfolgung in Polen zu entgehen. Ihnen wurde vorgehalten, sich vor der Aufgabe der Bolschewisierung gedrückt zu haben. 1937 setzte auf Geheiß Stalins die offene Verfolgung ein, die KPP wurde aufgelöst und schließlich fast vollständig vernichtet. Anders als bei den übrigen Parteien der KI spielte der Luxemburgismus-Vorwurf dabei eine tragende Rolle, auch wenn er bei den inszenierten Prozessen nicht vordergründig gebraucht wurde.

Zu den Opfern zählte Adolf Warski, ab 1893 einer der treuesten Kampfgefährten Luxemburgs und Mitherausgeber der damals geplanten deutschsprachigen Werkausgabe Luxemburgs, die nach Stalins Brandbrief von 1931 nicht fortgesetzt werden konnte. Warski war nach seiner innerparteilichen Entmachtung ab 1929 ohne Parteifunktion. In Moskau arbeitete er im Auftrag der KI auch zur Parteigeschichte der SDKPiL. Er versuchte zu retten, was zu retten war, gab zwar zu, dass Luxemburg und Jogiches in der SDKPiL herausragende Positionen innehatten, nahm sie aber vor Diffamierungen in Schutz und glaubte weiterhin, Luxemburgs Leben und Werk ließen sich mit dem Leninismus zusammenbringen. Als Stalins Büttel ihn 1937 als einen der Ersten abholten, wusste er es besser. Von den 19 ZK-Mitgliedern, die 1932 auf dem letzten KPP-Parteitag gewählt worden waren, erlebten nur fünf den September 1939, sie alle saßen in polnischen Gefängnissen, was sie an der Ausreise in die Sowjetunion gehindert hatte. Alle anderen wurden in der Sowjetunion umgebracht oder starben im Lager. Zumindest im polnischen Fall ist die Geschichte des Luxemburgismus eine Geschichte grausamer politischer Verbrechen.

 

Literatur

  • EKKI, 1925: Resolutionen und Thesen über die agitatorische und propagandistische Arbeit der Sektionen der KI. Angenommen auf der Agitpropberatung der erweiterten Exekutive am 3. April 1925, in: Internationale Pressekorrespondenz, 99/1925, 1350f.
  • Lenin, W. I., 1922: Notizen eines Publizisten, in: Lenin Werke 33, August 1921–März 1923, Berlin, 188–196
  • Politt, Holger (Hg.), 2015: Rosa Luxemburg: Arbeiterrevolution 1905/06. Polnische Texte, Berlin
  • Stalin, Josef, 1955: Über einige Fragen der Geschichte des Bolschewismus. Brief an die Redaktion der Zeitschrift »Proletarskaja Rewoluzija«, in: ders., Werke 13, Berlin, 76–91

Anmerkungen

  1. Gruppe in der KPD, die wegen ihres Eintretens für breite Bündnisse und innerparteiliche Demokratie Ende der 1920er Jahre aus der Partei ausgeschlossen worden war und eine eigene Partei, die KPD-Opposition, gründete. Heinrich Brandler selbst war schon 1923 wegen seiner Ablehnung des auch von der KI beförderten »Hamburger Aufstandes« in die Schusslinie geraten. []