| Weiter so? Geht nicht! Warum Gewerkschaften nicht auf Wachstum setzen sollten

Februar 2018  Druckansicht    Druckansicht
Von Ingrid Artus und Jan Weyand

Aus guten Gründen stellt kapitalistisches Wachstum für Gewerkschaften bis heute keinen Fluch, sondern einen Segen dar. So mehrt Wachstum den gesellschaftlichen Reichtum und vergrößert den Kuchen, der verteilt werden kann. Doch eine solche Perspektive ist heute nicht mehr haltbar – Wachstumskritik muss zum integralen Bestandteil emanzipatorischer Politik werden.

Nach Karl Marx lässt sich das Grundprinzip kapitalistischer Warenproduktion in einer einfachen Formel ausdrücken: G – W – G´. Geld wird in Ware, Produktionsmittel und Arbeitskraft verwandelt, im Produktionsprozess verbinden sich Arbeitskräfte und Produktionsmittel zu einer neuen Ware, die mehr wert ist als es ihre Ausgangsprodukte waren. Wird dieser Mehrwert im Verkauf realisiert, verfügt der oder die Kapitalist*in über Δ G, mehr Geld, als am Anfang investiert wurde. Am Ende der Bewegung steht, was auch am Anfang steht: Geld, nur eben mehr als am Anfang. Marx zeigt, dass das Δ G nur zu einem kleinen Teil in den Konsum der Eigentümer*innen der Produktionsmittel fließt, der größere Teil muss reinvestiert werden. Einmal durchlaufen, beginnt der Prozess in größerem Umfang von vorn, weshalb Marx im ersten Band des Kapitals formuliert, dass die Bewegung des Kapitals endlos, maßlos und sich selbst Zweck ist (MEW 23, 166ff). Betrachtet man nicht das einzelne Kapital, sondern das „gesellschaftliche Gesamtkapital“, gilt das Gleiche. Eine Gesellschaft mit kapitalistischer Produktionsweise kann nur fortbestehen, wenn die Wirtschaft wächst. Marx entwickelt dafür im zweiten Band des Kapitals den Begriff der „erweiterten Reproduktion“. Salopp formuliert: Kapitalismus und Wachstum sind zwei Seiten derselben Medaille, kein Kapitalismus ohne Wachstum. Kapitalistisches Wachstum hat kein Ziel außerhalb seiner selbst, es geht nicht um eine bessere Versorgung von Menschen oder ein sorgenfreieres Leben, sondern um Wachstum um des Wachstums willen (vgl. etwa Krause 2014).

Dieser Zwangsmechanismus hat unter der Bedingung kapitalistischer Konkurrenz zu einer historisch vorbildlosen Entfaltung der Produktivkräfte und einer immensen Steigerung des gesellschaftlichen Reichtums geführt. Damit verbunden war – zumindest in den sogenannten weit entwickelten Staaten – die Abnahme von materiellen Existenzsorgen und schwerer körperlicher Arbeit, aber auch eine krasse Zunahme sozialer Ungleichheit: Aktuell verfügen die acht reichsten Männer über mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Menschheit, das reichste Prozent der Weltbevölkerung verfügt über mehr Vermögen als die restlichen 99 Prozent. Selbst in den relativ wohlhabenden Staaten des globalen Nordens sinkt die Zahl derer, die außerhalb der „Zonen der Verwundbarkeit“ (Robert Castel) leben. Dennoch gilt in Deutschland wie weltweit: Der in aller Regel bescheidene Wohlstand von Lohnabhängigen setzte und setzt Wirtschaftswachstum voraus.

Doch ein Wirtschaftssystem, das nur bestehen kann, wenn es wächst, kann auf lange Sicht kaum funktionieren. Das hat bereits Karl Marx erkannt: „Jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur ist nicht nur ein Fortschritt in der Kunst […] den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebene Zeitfrist zugleich ein Fortschritt im Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit. […] Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter“ (MEW 23, 529f). Was zu Marx´ Zeiten eine düstere Vorahnung war, ist heute ein absehbares Szenario. Auch wenn man über den ökologischen Fußabdruck als zuverlässige Maßeinheit menschlichen Ressourcenverbrauchs streiten kann, lässt sich kaum bestreiten, dass der Ressourcenverbrauch der Menschen die ökologische Kapazität der Welt inzwischen deutlich übersteigt. Der sogenannte „Earth Overshoot Day“, der – bezogen auf das Kalenderjahr – den Tag angibt, an dem die menschliche Nachfrage nach Ressourcen die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen übersteigt, lag im Jahr 2017 am 2. August, bezogen auf Deutschland am 24. April. Trotz politischer Anstrengungen ist es bis heute nicht gelungen, diesen Prozess umzukehren. Im Gegenteil: Der Earth Overshoot Day wurde noch nie so früh erreicht wie dieses Jahr.

Das verwundert nicht. Neben den Eigentümer*innen an Produktionsmitteln haben auch Gewerkschaften ein systematisches Interesse an Wirtschaftswachstum, das nicht nur den Verteilungsspielraum erhöht, sondern auch dem – im Zuge von Produktivitätssteigerungen unausweichlichen – Verlust von Arbeitsplätzen entgegenwirkt. Wirtschaftswachstum ist aber nicht nur eine zentrale Voraussetzung zur – wenigstens temporären – Entschärfung von Klassenwidersprüchen, es war und ist auch eine zentrale Determinante des staatlichen Steueraufkommens. Entsprechend steht die Förderung von Wachstum im Zentrum politischer Programme, und zwar weitgehend unabhängig von der politischen Ausrichtung einer Partei, da Stagnation oder gar Abnahme der Wirtschaftsleistung im Normalfall zu erheblichen politischen Verwerfungen führen. So sind die internationalen Abkommen etwa zum Klimaschutz wohl nicht das Papier wert, auf dem sie unterzeichnet wurden – und zwar nicht, weil die Akteure nicht willig wären, sie umzusetzen, sondern weil sie Systemzwängen unterworfen sind, die mächtiger sind.

Eine emanzipatorische Politik in der Gegenwart muss einen anderen Umgang mit dem Wachstumsparadigma finden. Aus den gerade genannten Gründen ist dies auch und gerade für linke und gewerkschaftliche politische Projekte eine große Herausforderung. Die Diskussion über die Notwendigkeit und Möglichkeit einer „Postwachstumsgesellschaft“ steht noch am Anfang. Im globalen Norden wird darüber in kleinen, studentisch geprägten Zirkeln und im wohlhabenden linksalternativen Milieu diskutiert. Da Kapitalismus und Wachstum zwei Seiten derselben Medaille sind, ist diese Diskussion zwangsläufig eine Diskussion über Systemalternativen, also über nichtkapitalistische Formen des Wirtschaftens und Zusammenlebens. Wir wollen an dieser Stelle thesenhaft Punkte skizzieren, die in einer solchen Diskussion zu berücksichtigen sind.

Der erste Punkt betrifft die gesellschaftliche Arbeitsteilung, das Verhältnis von Erwerbsarbeit und anderen Tätigkeiten und damit auch das Geschlechterverhältnis. Daran knüpft zweitens die Frage an, ob und wie durch eine radikale Arbeitszeitverkürzung sowie eine Entkoppelung von Arbeit und sozialer Sicherung ein kultureller Wandel in Lebensstilen herbeigeführt werden kann, die durch eine Mentalität des Wegwerfens und des Konsumismus geprägt sind. Der dritte Punkt betrifft die Klassenfrage, also die Frage nach den Träger*innen eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einer nicht mehr auf Wachstum basierten Wirtschaft vor dem Hintergrund extremer internationaler sozialer Ungleichheit. Dies ist vielleicht die schwierigste, aber auch wichtigste Frage, damit die Diskussion nicht bleibt, was sie hierzulande derzeit ist: ein Elitendiskurs.

Das Ganze der Arbeit

Es ist ein gesellschaftliches und politisches Paradoxon: Obwohl sich die Arbeitsproduktivität in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht hat, arbeiten in Deutschland immer mehr Menschen immer länger. Noch befremdlicher wird das Bild, wenn man den Blick nicht nur auf die Erwerbsarbeit richtet, sondern die Gesamtheit aller Arbeitstätigkeiten betrachtet. In den 1950er und 1960er Jahren war die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung noch klar: Die (Ehe-)Frau war für die unbezahlte Haus- und Familienarbeit zuständig; dem Mann war die Rolle des „Familienernährers“ zugedacht. War damals also ein einziges Erwerbseinkommen (meist) ausreichend zur Finanzierung des Haushalts, so sind heutzutage im Regelfall eineinhalb bis zwei Erwachsene erwerbstätig, um eine Familie ohne stark erhöhtes Armutsrisiko materiell abzusichern. Auch wenn die Steigerung der Frauenerwerbsarbeitsquote aus feministischer Sicht zu begrüßen ist, geht damit keine Reduktion der – in der Regel unbezahlt geleisteten – Haushalts- und Familienarbeit einher. Vor allem Frauen sind vielmehr einer Doppelbelastung ausgesetzt. Die führt aber nicht dazu, dass Familien über mehr Einkommen verfügen, sondern nur dazu, dass dessen Erwirtschaftung auf mehr Schultern verteilt werden muss. In marxistischer Terminologie ausgedrückt: Während durch die Steigerung der Produktivkraft der Wert der Arbeitskraft deutlich gesunken ist und somit eigentlich weniger Arbeitszeit zur Reproduktion einer Familie erforderlich ist, reicht eine Vollzeitstelle heute oft nicht mehr aus, das dafür erforderliche Einkommen zu erzielen. Eine weitere Folge dieser Entwicklung ist die „Sorgekrise“ in unserer Gesellschaft: Die Versorgung der Menschen mit existentiell notwendigen sozialen Dienstleistungen, etwa in der Gesundheitsversorgung, Altenpflege, Kinderbetreuung, ist prekärer denn je. Und Sorgearbeit wird nach wie vor schlecht oder gar nicht bezahlt.

Eine derart massive Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums selbst vor dem Hintergrund wirtschaftlichen Wachstums wirft die Frage auf, ob traditionelle gewerkschaftliche und linke politische Strategien nach wie vor geeignete Instrumente sind. An Reformideen zur Reduktion und gleichmäßigeren Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit fehlt es nicht: So war etwa die Forderung einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung auf beispielsweise 30 Stunden pro Woche (bei vollem Entgeltausgleich) bereits Ende der 1980er Jahre Gegenstand gewerkschaftlicher Debatten, die auch explizit eine Veränderung geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zum Ziel hatten. Wenn die IG Metall in der aktuellen Tarifrunde die Möglichkeit der – zeitweisen und zweckgebundenen – Arbeitszeitverkürzung auf 28 Stunden (mit Entgeltzuschuss) fordert, so ist dies zwar ein Trippelschritt in die richtige Richtung; mit einer grundsätzlichen Umgestaltung der Lohnarbeitsgesellschaft hat dies jedoch wenig zu tun. Eine solche (allein) auf tariflichem Wege durchzusetzen, würde die Gewerkschaften allerdings machtpolitisch wohl auch überfordern. Die Stärken und Schwächen der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens können hier nicht im Detail diskutiert werden; eine Kombination solcher Ideen würde jedoch nicht nur einen anderen Umgang mit dem genannten Paradox versprechen, sondern es auch ermöglichen, auf die Wachstumsproblematik einzugehen.

Soziale Sicherung neu denken

Die Reduktion der Erwerbsarbeitszeiten und eine Entkopplung von Arbeit und sozialer Sicherung könnten erste Schritte sein in Richtung eines ‚Hinüberwachsens’ in eine Sozialordnung, die nicht mehr dem Wachstumszwang unterworfen ist. Durch mehr Zeit und Bewegungsfreiheit jenseits der Erwerbsarbeit können sich die Kriterien, nach denen Tätigkeiten ausgeübt oder nicht ausgeübt werden, verschieben in Richtung einer subjektiv als sinnvoll empfundenen Entscheidung. Nicht zufällig hat sich erst im Kapitalismus das kulturelle Bild etabliert, Menschen seien nutzenmaximierende Wesen, die alle und alles nach dem individuellen, meist materiellen, Vorteil bewerten. Neuere Forschungen etwa aus der Evolutionsbiologie, der Sozialanthropologie und der Soziologie zeigen, dass es sich hierbei um eine Ideologie im klassischen Sinne handelt, in der eine historisch spezifische, auf Konkurrenz basierte Sozialordnung in eine natürliche Eigenschaft des Menschen umgedeutet wird. Ein zeitlich reduzierter Zwang zur Erwerbsarbeit und eine Entkopplung von sozialer Sicherung und individueller Lohnarbeit dürften auf längere Sicht dazu führen, dass kooperativ-solidarische Lebensformen im Vergleich zu konkurrenzorientierten Mustern des Zusammenlebens an Bedeutung gewinnen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen weckt gerade in einer christlich geprägten Kultur Befürchtungen. Bei Paulus´ Diktum, dass, wer nicht arbeiten wolle, auch nicht essen solle, handelt es sich um ein kulturelles Schema, das bis heute den Umgang mit Arbeitslosen prägt. Umso wichtiger ist es, dieses Schema zu durchbrechen. Wenn jede und jeder nicht mehr aus Gründen der Existenzsicherung arbeiten muss, kann der Marxsche Traum wirklich werden, dass Arbeit nicht mehr als Mühsal oder Last verstanden wird, sondern als mit Lust besetzte Tätigkeit (wie das heute schon in einigen privilegierten Berufen der Fall ist).[1]

Klassenfrage international

So einleuchtend und machbar gesellschaftliche Transformationsideen – von der „verkürzten Vollzeit für alle“ bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen – scheinen mögen; es handelt sich dabei in Deutschland aktuell um tendenziell elitäre Diskurse, die weder von einer gesellschaftlichen Mehrheit noch von ‚machtvollen’ politischen Akteuren ernsthaft aufgegriffen werden. Insbesondere die Debatte um eine Postwachstumsgesellschaft ist in den reichsten Staaten dieser Welt auf kleine, in der Regel wohlhabende, akademisch gebildete und gesellschaftlich etablierte Milieus beschränkt. Das ist kein Zufall: Nicht die Debatte, aber die Praxis einer Postwachstumsgesellschaft hat in den hoch entwickelten Regionen etwas mit Verzicht zu tun, und Verzicht muss man sich leisten können. Diese Möglichkeit ist innerhalb der lohnabhängigen Bevölkerung ungleich verteilt – und sie wird mit der Zunahme der Ungleichheit der Einkommen noch ungleicher werden.

Es ist also mehr als unklar, was die Forderung nach Postwachstum – auch international – heißen kann, welche relevanten gesellschaftlichen Gruppen sie tragen könnten, und wie ein politisches Programm aussehen müsste, das sich in den Ohren derer, die nicht zu den Etablierten gehören, anders anhört als das, was ihnen von Arbeitgeberverbänden und liberalen Politiker*innen alltäglich gepredigt wird: dass sie doch bitte den Gürtel enger schnallen sollen.

Wichtig wäre daher die Intensivierung der Debatte insbesondere in internationalen Zusammenhängen – gerade auch, weil im Globalen Süden reale Kämpfe um emanzipatorische Konzepte ausgefochten werden, um genossenschaftlich-kooperative Produktionsformen und Produktions- und Lebensmodelle, die auf einen behutsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen zielen. Diese sind für eine Wachstumskritik anschlussfähig. Außerdem wäre die Debatte innerhalb der Gewerkschaften zu intensivieren. Letztere könnten eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung ‚realer Utopien’ spielen, etwa beim Thema Arbeitszeitverkürzung oder auch bei der – möglicherweise zunächst auf Betriebe und/oder Branchen – beschränkten Umwandlung profitorientierter Produktionsweisen in gemeinwohlorientierte oder genossenschaftliche Wirtschaftsformen, die keinen Wachstumszwängen unterworfen sind. Im Idealfall könnten „in den Räumen und Rissen“ des Kapitalismus „emanzipatorische Alternativen aufgebaut werden“, die nicht nur eine allmähliche Eindämmung und Transformation kapitalistischer Wachstumszwänge ermöglichen würden (vgl. Wright 2017), sondern auch der Vorschein einer Sozialordnung sein könnten, „worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (MEW 4, 482). Kapitalistisches Privateigentum kann keine Grundlage solcher neuer Wirtschaftsformen sein. Ohne Konflikt um die Abschaffung klassenspezifischer Privilegien wird es nicht gehen.

Literatur

Krause, Alexandra, 2014: Wachstum als Imperativ kapitalistischen Wirtschaftens, in: Artus, Ingrid/ Krause, Alexandra et. al: Marx für SozialwissenschaftlerInnen. Wiesbaden

Marx, Karl/Engels Friedrich, 1983: Die deutsche Ideologie, MEW 3, Berlin

Marx, Karl/Engels Friedrich, 1990: Manifest der Kommunistischen Partei, MEW 4, Berlin

Marx, Karl, 1993: Das Kapital, Erster Band, MEW 23, Berlin

Milanović, Branko, 2016: Die ungleiche Welt. Frankfurt am Main

Wright, Erik Olin, 2017: Reale Utopien, Frankfurt am Main

Anmerkung

[1] „In der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, [regelt] die Gesellschaft die allgemeine Produktion und [macht] mir eben dadurch möglich, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.“ (MEW 3, 33)