Jörg Nowak ist immer auf der Suche nach Bewegung. Als Politikwissenschaftler an der Universität Kassel forscht und publiziert er u.a. zu sozialen Konflikten und Massenstreiks im globalen Süden, zur Finanzkrise und zu demokratie- und staatstheoretischen Fragen. Promoviert hat er zu marxistischer und feministischer Staatstheorie.
Seit Ausbruch der Krise 2008 gab es zeitlich befristete, politische Streiks in Belgien, Frankreich, Finnland, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien. Meist richten sie sich gegen konkrete Regierungsentscheidungen: Dazu gehören Kürzungsmaßnahmen, Steuererhö- hungen, Veränderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen für gewerkschaftliche Organisation und Arbeitskämpfe sowie die Beseitigung von Absicherungen auf dem Arbeitsmarkt (vgl. Kelly u.a. in diesem Heft).