Isabella M. Radhuber war Promotionsstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung und hat an der Universität Wien promoviert. Seit 2012 war sie im Projekt Nationalization of Extraction in Bolivia and Ecuador. Zu ihren Publikationen auf Deutsch zählen: Die Macht des Landes (2009), Plurinationale Demokratie. Gesellschaftliche und staatliche Transformationen (2012, Hg. mit Ulrich Brand und Almut Schilling-Vacaflor) und Der plurinationale Staat in Bolivien (2013,), sowie auf Englisch: Indigenous Struggles for a Plurinational State: An Analysis of Indigenous Rights and Competences in Bolivia (Journal of Latin American Geography 2012).
Die Wiederwahl des bolivianischen Präsidenten Evo Morales am 6. Dezember 2009 gilt als sicher. Entscheidend wird sein, ob es der Regierung gelingt, die jetzige Vetomacht der Opposition im Senat zu brechen und eine Zweidrittelmehrheit in der neu zu wählenden Plurinationalen Versammlung zu erreichen. Neben der Neuwahl der Exekutive und Legislative wird im Dezember in zwölf Pilotgemeinden auch über die Einführung indigener Autonomie abgestimmt, in den fünf Hochlanddepartments über departamentale Autonomie und im Chaco über die Einführung regionaler Autonomie.