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Bernd Röttger

Bernd Röttger ist Sozialwissenschaftler,Autor und Lehrbeauftragter an der Universität Wien, sowie Redakteur von Das Argument.

Sozial-Ökologie/Klima

Ecological Class Politics

The Historical Contradiction between Ecology and Emanicipation [1]

Ecology and the emancipation of the working class are, considered in a historical sense, a contradiction. Or at least, that’s the case for the Global North.  Local struggles for social and political rights, as Timothy Mitchelll (2011) demonstrates in his book Carbon Democracy, considerably profited from the fact that in the late 19th and early 20th Centuries, coal as an energy source began to play a prominent role economically.

Gesellschaftstheorie

Ökologische Klassenpolitik

Ökologie und die Emanzipation der Arbeiterklasse sind historisch betrachtet ein Widerspruch. Dies gilt zumindest für den globalen Norden. Die hiesigen Kämpfe für soziale und politische Rechte, so zeigt Timothy Mitchell (2011) in seinem Buch "Carbon Democracy", profitierten wesentlich davon, dass im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert die Kohle als Energieträger eine ökonomisch herausragende Rolle zu spielen begann.

Gewerkschaften

KONVERSION!?

Der gegenwärtige Kapitalismus hat sich in die Krise manövriert, ohne dass es einer »relativen Prosperität der Arbeiterklasse« bedurfte, wie Marx sie vor Augen hatte; deren Kämpfe deutete er als »Sturmvogel der Krise« (MEW 24, 410). Die jüngste Periode kapitalistischen Wachstums setzte vielmehr die Schwächung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung voraus.

Gewerkschaften

GUTE ARBEIT

Mit der »großen Krise« seit dem Herbst 2008 wurde nicht nur das privatkapitalistische Finanzkapital in einen Strudel der Kapitalvernichtung gezogen. Von der »real- ökonomischen« Krise in der BRD waren und sind vor allem jene exportorientierten Kapitalfraktionen aus Maschinenbau und Automobilindustrie betroffen, die lange Zentren gewerkschaftlicher Macht und vergleichsweise »guter« Arbeit und Entlohnung bildeten.

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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