In der Regel ist gesellschaftliche notwendige Arbeit aus der Sicht der Reproduktion dieser Gesellschaft und ihres Zusammenhalts gemeint, also die grundlegenden Bedürfnisse der Einzelnen und aller, sowie die Arbeit der Vielen, die das Ganze am Leben erhält. Nicht gemeint sein kann für uns der Erhalt des „Systems“, des Falschen, welches wir doch in sozialistischer Perspektive überwinden wollen. Gesellschaft und (kapitalistisches) System sind also nicht gleichzusetzen.
Für die Pflege fordert die LINKE pauschal 500 Euro zusätzlich für alle Vollzeit-Beschäftigten, anteilige für Teilzeit. In der Altenpflege wir ein Mindestlohn von 14,50 Euro angestrebt. Angesichts der hohen Teilzeitquote in diesem Feld außerdem, dass niemand in der Altenpflege weniger als 3.000 Euro brutto verdient.
Programmatisch sind viele weitere Dinge richtig und wichtig, nur ist fraglich, ob die gegebene Situation dafür vorteilhafte Bedingungen schafft. Fordern sollten wir sie trotzdem, Bedingungen wären zu schaffen.
Der Merz-Agenda das Stoppschild zeigen
Friedrich Merz ist ideologisch so verbohrt, dass er konsequent das Falsche tut. Deutschland hängt in der Krise fest. Doch statt die Probleme anzugehen, setzt die Regierung nun den Rotstift beim Sozialstaat an. Zeit für die Linke, den Widerstand zu organisieren, meint Janis Ehling


