| Die sieben Sünden der Elektromobilität. Warum sie die Klimakrise eher beschleunigt als bekämpft

Von Winfried Wolf

Elektromobilität gilt als ein Ausweg aus der Klimakrise, sie soll den Verkehrssektor mit seinem hohen Anteil an CO2 -Emissionen grün machen. Wird der Umstieg so organisiert, wie es aktuell die Bundesregierung, die Grünen, viele Verkehrswende-Gruppen und auch Umweltverbände propagieren, werden die CO2 -Emissionen jedoch eher ansteigen und die Krisen verschärfen. Und zwar aus den folgenden Gründen:
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| Für eine Elektrifizierung des Verkehrs jenseits des PKW-Paradigmas

Von Timo Daum

Der Kampf um die Überwindung des Verbrennungsmotors ist bewegungspolitisches Ziel ersten Ranges im Verkehrssektor, eine Antriebswende des motorisierten Individualverkehrs notwendiger Teil einer umfassenden Mobilitätswende. Darüber hinaus geht es aber um eine „Zweite Elektrifizierung“ des gesamten Verkehrs und um eine Reduktion des Straßenverkehrs insgesamt.
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| Weiter so mit Alibi – Warum die deutschen Autokonzerne bislang recht gut durch die Krise kommen

von Winfried Wolf

Von wegen Verkehrswende – die Zahl der Pkw steigt weiter, der E-Anteil ist verschwindend. Elektromobilität ist das Alibi der Autoindustrie für ein Weiterso.

Anfang des Jahres 2020 gab es in Berlin ein Spitzentreffen von Vertretern der Autoindustrie, der IG Metall und der Bundesregierung. Als Ergebnis wurde verkündet, die Bundesregierung werde »den Strukturwandel der Autoindustrie beschäftigungspolitisch begleiten« und die »Hürden für Kurzarbeit senken« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.1.2020). Auf den ersten Blick erscheint diese Maßnahme überzogen.Die Profite der deutschen Hersteller lagen auch 2019 auf Rekordhöhe. Und der Abbau von Arbeitsplätzen in der Branche erfolgte (Opel ausgenommen) bislang in homöopathischer Dosierung. Es stellt sich die Frage: Woher beziehen die deutschen Autokonzerne in dem Umfeld einer beginnenden Branchenkrise ihre Stärke? Und: Wie lange kann diese Sondersituation aufrechterhalten werden?
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| Auf märkischen Sand gebaut. Warum Tesla in Brandenburg die Erwartungen nicht erfüllen wird

Von Winfried Wolf

Im November 2019 löste die Mitteilung des Tesla-Chefs Elon Musk, er wolle „in der Nähe von Berlin“ eine neue Tesla-Fabrik errichten, Lob bei SPD, CDU und Grünen aus. Auch die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE erklärte: „Wir freuen uns über die Entscheidung […] Wir erhalten so einen starken, neuen Industrie-Standort, den das Land dringend benötigt.“ Drei Vorteile werden in diesem Zusammenhang genannt: Erstens würden Arbeitsplätze geschaffen, zweitens bekäme „Elektromobilität einen immensen Schub“ (DIE LINKE) und drittens handle es sich hier um einen Beitrag gegen Klimaerwärmung und für Umwelt- und Naturschutz.
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