Kategorie-Archiv für 'Heft1 1/2009'

Eine Politik der radikalen, emanzipatorischen Linken muss sich heute von der falschen Vorstellung befreien, dass sie zwischen der Entfaltung ihrer radikalen Visionen und einem Eingreifen in die Tagespolitik zu wählen hätte.
Von Frieder Otto Wolf.

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Auf den globalen Klimakonferenzen ringen die Staaten um die Ausgestaltung des künftigen Klimaregimes, das ihre Stellung in der globalen Konkurrenz der Kapitalstandorte entscheidend modifiziert. Wer gewinnt und wer verliert – diese Fragen lassen die Klimaverhandlungen immer wieder scheitern oder mit kleinlichen Minimal-Kompromissen enden, voraussichtlich auch in Kopenhagen im Dezember 2009.
Von Tadzio Müller und Stephan [...]

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Wie kann man eigentlich mit immer weniger Energie und Stoffen und Wasser produzieren? Damit ist im Grunde die gesamte Hardware der Gesellschaft, von den Gebäuden über Maschinen bis zu digitaler Software (die immer mehr Strom verbraucht), in Frage zu stellen.
Von Wolfgang Sachs.

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Die radikale Open-Source-Bewegung stellt die kapitalistischen Eigentumsrechte in Frage und sollte auf viele Bereiche ausgedehnt werden, nicht zuletzt auf die pharmazeutische Industrie als eine der größten Bastionen intellektueller Eigentumsrechte. Die Ausweitung der Gemeingüter ist möglich – sie ist eine ethische und keine ökonomische Frage.
Von Nicola Bullard.

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Die amerikanische Machtstruktur

Die Frage ist: sind die Vereinigten Staaten in eine fünfte Machtperiode eingetreten? Haben ihre außen- und wirtschaftspolitischen Desaster die Republikaner für die nächsten Wahlperioden marginalisiert?
Von G. William Domhoff.

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Die Linke als Akteur im Umbruch

Ökoimperialismus oder solidarische Ökonomie: Die Auseinandersetzungen haben längst begonnen.
Von Christoph Spehr.

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Man sollte nicht vor den europäischen Institutionen fliehen, sondern in ihnen den Kampf voran bringen.
Im Gespräch mit Chantal Mouffe.

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Die Wirtschaftskrise wird keine Migrationskrise erzeugen, sondern eine Krise der Migranten und ihrer Familien.
Von Franck Düvell.

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Heft 1: »In der Krise«

Das erste Heft fragt nach den Folgen der Krise. Welche Verschiebungen in den Kräfteverhältnissen ergeben sich aus ihr, welche neuen Herausforderungen und Chancen für die Linke?
Mit Beiträgen von:
Walden Bello,  Nicola Bullard, Ana Ester Ceceña, Bill Domhoff, Rabea Eipperle, Susan George, George Fülberth, Gregor Gysi, David Harvey, Chantal Mouffe, Wolfgang Sachs, Marlene Streeruwitz, Yash Tandon und [...]

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Editorial (Heft 1/2009)

Luxemburg ist neu. Von Rosa Luxemburg nimmt die Zeitschrift nicht nur den Namen. Sie orientiert sich an ihrer Haltung, dass optimistischer Wille sich mit intellektueller Skepsis verbinden muss. Sie bringt Gesellschaftsanalysen und linke Praxis zusammen und unternimmt die Analysen von einem engagierten Standpunkt aus, in dem das eigene Handeln, die Politik der Linken, immer schon [...]

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